Commitment im Team und für Projekte

Am Anfang stehen Akzeptanz und Zustimmung im Team - keine Chance für Mobbing!

Commitment lässt sich nicht verordnen. Allenfalls kurzfristig ("alle jetzt voller Einsatz bis zur Deadline!") oder manipulativ ("auch Sie wollen hier doch vorankommen?") -  das sind dann aber keine tragfähigen Lösungen für dauerhafte Leistung und effektive Ressourcenausrichtung in einem funktionierenden Team. Am Anfang steht also das Bekenntnis zu einem gemeinsamen Ziel und zu gemeinsamen Werten. Damit ist das bestehende Team vor einem neuen Projekt genauso angesprochen, wie die Azubis oder die neuen Mitarbeiter beim Eintritt in das Unternehmen. Und es betrifft die Umsetzung des Leitbildes (z. B. zum Thema Diversität) wie auch die Motivation für eine bestimmte Haltung aller Beteiligten.

 

Die Herausforderungen in der VUKA-Welt sind vielfältig. Beispielsweise sollen Auszubildende (m/w/d) von Anfang an den Umgang mit Diversität im Team erlernen. So kann effektiv und von Anfang an Mobbing vorgebeugt werden.

 

Auf die gemeinsame Mission geht es nur mit Entschlossenheit

Es ist völlig normal, dass am Anfang einer neuen Mission unterschiedliche Auffassungen über das "WIE" und vielleicht auch über das "WARUM" herrschen. Aktives Zuhören ist an dieser Stelle gefragt. Befürchtungen sollen geäußert und unterschiedliche Perspektiven eingebracht werden, damit keine latenten Konflikte schon am Anfang wie Ballast mitgeschleppt werden.

 

Wir leben in einer Zeit, in der Integration, Akzeptanz und Austausch zwischen den Menschen wichtiger als zuvor sind. In den Unternehmensleitbildern klingt das stets gut, aber wie sieht es mit der gelebten Kultur im Team und im Unternehmen aus? Welchen Beitrag leistet jeder einzelne auf der gemeinsamen Mission, damit die als wertvoll erachteten Werte in Prozessen und Strukturen in die Realität umgesetzt werden?

Fragen und Symptome für das gemeinsame Miteinander im Team

Die gemeinsame Identität ist die Voraussetzung für eine Identifikaktion mit und in einem Team. Typische Fragen sind:

  • Was ist unsere Ausgangsposition?
  • Was sind unsere Gemeinsamkeiten?
  • Wovon grenzen wir uns ab?
  • Welche Rollen spielt unser Team im Unternehmen und jeder einzelne wiederum im Team?
  • Worauf können und wollen wir vertrauen?
  • Was sind unsere Werte und - wichtig! - woran konkret erkennen wir diese Werte in unserem Miteinander?
  • Was sind unsere Interessen, Wünsche, Bedürfnisse?

Daraus lassen sich dann Haltungsziele ableiten, für die jeder einzelne seinen täglichen Beitrag leisten kann. Im nächsten Schritt kommen dann die SMART-Ziele als Ergebnisziele in den Fokus.

 

Commitment bildet also die allgemeine, kulturelle Voraussetzung für jedes Miteinander in den täglichen Prozessen und anstehenden Projekten. Ebenso werden dadurch abstrakte Normen und Forderungen gemeinsam in konkretes Handeln übersetzt. Denn erst, wenn die Symptome von Werten, Normen und Motiven erarbeitet wurden, kann im Tagesgeschäft Verhalten reguliert werden.

Werte im Unternehmen und im Team entstehen durch gemeinsames Commitment

Ziel

 

Reflexion der gemeinsamen Bedürfnisse, Motive und Werte in Hinblick auf die anstehenden Team-Aufgaben und Projekte.

 

Bekenntnis zu einem gemeinsam geteilten Wertekanon und Konkretisierung des abstrakten Dachs in konkretem Verhalten und in einem Haltungsziel.


Zielgruppen

  • Teams aus allen Branchen und Funktionen
  • Neue Mitarbeiter und Azubis
  • Bestehende Teams vor neuen Herausforderungen
  • Auch als Intervention in laufenden Projekten

 


Formate und Rahmen

 

Ganztagsworkshop Inhouse (9.00 bis 17.00 Uhr)

Halbtagsworkshop Inhouse (ca. 4 Stunden)

 

Anzahl Teilnehmer: Abhängig von der Teamgröße

Technik: Beamer, Moderationswände, Flipchart

 

Ideale Ergänzung: Supervisions- und Reflexions-Workshop nach mehreren Wochen oder als Intervention nach Bedarf.

 

Vortrag (20, 40 oder 60 Minuten) - nach Absprache

Anzahl Teilnehmer: beliebig Technik: Beamer

 

Kein digitales Format, der Workshop wird ausschließlich vor Ort angeboten.


Inhalte

 

Details und individuelle Ausrichtung auf Anfrage.

 

Exemplarisch hier eine Intervention für Azubis (Konzern, Azubi-Jahrgang, teilweise mit Migrationshintergrund, zur Vorbeugung von Mobbing, Ganztagsworkshop)

  1. Warm-up
  2. Reflexion des Unternehmensleitbilds
  3. Erweiterung des Leitbilds in Hinblick auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung und das Grundgesetz
  4. Diskussion und Exploration von Werten und ihre konkrete Umsetzung
  5. Erarbeitung eines Plädoyers für gemeinsame Werte (Gruppenarbeit)
  6. Präsentation der Ergebnisse als Plädoyer (Triade)
  7. Praktische Umsetzung als "Wertebild" und gemeinsame Unterzeichnung

 

Das erarbeitete "Wertebild" wird dann aufgehängt und in den kommenden Wochen ergänzt. Follow-up nach ca. 9 bis 12 Wochen.